Glück ensteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge

das sagte damals schon Wilhelm Busch im 19JH.

In heutigen Zeiten der Informationsüberflutung könnte der Satz nicht aktueller sein, sich die Zeit zu nehmen, das hier und jetzt wahrzunehmen und sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, ohne gleich 3 Sachen parallel zu tun oder bei dem Jetzt eigentlich in Gedanken schon beim gleich zu sein. Wie oft ertappen Sie sich dabei, eine Sache zu tun und Sie gedanklich schon bei den nächsten ToDo’s sind. Wie oft machen Sie Dinge nicht bewusst? Wie oft haben Sie einen Gedanken gehabt, wurden kurz abgelenkt und wissen kurz drauf nicht mehr, was Sie eigentlich nachschauen oder holen wollten. Und überhaupt, wo hab ich wieder den Schlüssen hingelegt…?

Dem Thema Achtsamkeit werde ich mich nochmals widmen während der #28daysofblogging Challenge.

Als ich gestern Abend in einem ehemaligen Firmengelände, heute modernes Kreativ-Viertel, während des überraschenden und starken Schneefalls lautes Vogelgezwitscher gehört habe, musste ich innehalten und lauschen und freute mich über diesen Moment. Deswegen habe ich heute zum Einschwingen eine kleine Aufgabe für Sie.

Gehen Sie raus in die Natur – Eine Gehmeditation

Klingt schwierig? Ist es zum Glück nicht, es ist eine einfach zugängliche Form der Meditation, weil Sie in Bewegung sind und so auch für Eindrücke von außen offen bleiben. Es ist einfach eine verlangsamte und achtsame Form der Fortbewegung. Egal ob im Park in der Nähe, am Stadtrand, am Meer oder in den Bergen. Hauptsache an der frischen Luft.

Wenn wir unseren Fokus auf das Richten was in der Natur vor uns liegt, und uns langsamer Bewegen als von A nach B zu hetzen, kann man die Natur viel intensiver wahrnehmen. Vielleicht sehen Sie Schneeglöckchen, oder die ersten Krokusse unter der Schneedecke hervorblitzen, vielleicht sehen sie ungewöhliche Tierspuren, vielleicht hören Sie Vögel oder auch nur Windrauschen, nehmen den Geruch des Ortes wahr und können einfach innehalten und durchatmen.

Versuchen Sie es einmal. Gehen Sie alleine raus in die Natur und sie werden erstaunt sein, wie viel Sie wahrnehmen, wenn Sie achtsam mit sich unterwegs sind. und dass die Natur für alle Sinne Anregendes und Erfüllendes in ihrem Schatzkästchen hat.

 

 

 

Das ist ein Beitrag für #28daysofblogging

Im Rahmen dieser Challenge habe ich bereits folgende Beiträge veröffentlicht:

Zur Blog-Übersicht klicke hier

Tag 1 Intro zu der Challenge

Tag 2 Meine Top 3 Team Aktionen im Winter – Teil 1 Iglu-Bau

Tag 3 Meine Top 3 Team Aktionen im Winter – Teil 2 Eisskulpturen

Tag 4 Meine Top 3 Team Aktionen im Winter – Teil 3 Schneeschuhwandern

Tag 5 BarCamp Hallo Zukunft – Frauen in der Wirtschaft 4.0 – mein Erfahrungsbericht

Tag 6 ein Übungstipp für Seminare – das Systemische Dreieck

Tag 7 Die Pomodoro-Technik – Ein Tipp für das Zeitmanagement

 

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4 Kommentare
  1. Gaby Regler sagte:

    Liebe Anke!
    Das klingt sehr schön – ich höre gerade im Geiste den frischen Schnee unter meinen Schuhen knirschen … und um mich herum ist alles ganz still, weil der Schnee alle Geräusche verschluckt …! Achtsamkeit – auch in der Positiven Psychologie – ein sehr wichtiges und wunderbares Thema. 😊✨
    LG Gaby

    Antworten
  2. Izabella sagte:

    Liebe Anke,
    Ja, diese Spaziergänge alleine vermisse ich schon ein wenig. Man hört jedes Rauschen, jeden Vogel, der Wind pustet. Stattdessen gehe ich mit meinen zwei Süßen und das ist auch wunderbar; Es ist echt erstaunlich, wie achtsam ein 4 Jähriger ist. Ihm fällt ALLES auf. Das, was ich nicht sehe und höre, zeigt er mir. Somit verpasse ich auch nichts 🙂
    Viele Grüße, Izabella

    Antworten

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