Heute zum Nikolaus möchte ich Euch eine kleine Übung vorstellen und mit einer Variation wird es eine richtig anspruchsvolle Aufgabe:

Das Haus vom Nikolaus.

Sicher kennt ihr alle das Zeichenspiel: das Haus vom Nikolaus, bei dem in 8 Strecken (Das ist das Haus vom Ni-Ko-Laus) das Haus gezeichnet wird, ohne eine Linie doppelt zu zeichnen und ohne den Stift abzusetzen.

Das Team verteilt sich an einem ca. 15m langen Seil, hält das Seil und ab jetzt darf niemand das Seil gehen lassen. Man kann sich am Seil ein wenig hin und her bewegen, ohne die Hände zu lösen. Und nun ist es die Aufgabe, das Haus vom Nikolaus unter gleichen Bedingungen wie oben mit dem Seil nachzubilden. Wichtig ist also das keine Linie doppelt sein darf. Bedenkt man, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, das Haus zu zeichnen, könnt ihr euch vorstellen, dass dies den Sachverhalt im Großen nicht gerade vereinfacht. 🙂  Laut einer Tageszeitung soll es 88 Möglichkeit geben…

Und nun wird es spannend: wie geht das Team mit der Herausforderung um, wie kommuniziert es, um zu einer Lösung zu kommen, wie entscheidet das Team, wie schnell setzt Frustration ein, wie zufrieden sind sie mit dem Ergebnis. Fragen über Fragen, die in ihren Antworten oft den Büroalltag  widerspiegeln.

Eine herausfordernde Steigerung kann sein, wenn alle Teilnehmer blind sind. In diesem Fall bietet es sich an, dass sich eine blinde Person am Seil frei bewegen kann. Glaubst du, ein Team kann das schaffen?

Lust, diese Übung mit deinem Team mal auszuprobieren? Gerne berate und unterstütze ich für den geeigneten Rahmen.

 

 

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